Wir alle haben eine Geschichte über uns selbst im Kopf, die wir uns und anderen erzählen. Aber diese Geschichte ist eben nur das: eine Geschichte. Wenn wir versuchen, diese Geschichte umzuschreiben, neu zu schreiben, geraten wir an Grenzen.
Denn unser Körper hat selbst eine eigene Geschichte über uns abgespeichert. Ein emotionales Netz von Freuden und Leid, Sonnen- und Schattenmomenten. Und dieses Netz ist viel präziser, viel intimer, viel ehrlicher, als die rationale Geschichte, die wir darauf aufbauen. Sie ist sozusagen der Unterbau, das Fundament, auf dem dein Narrativ steht.
Aber diese emotionale Geschichte deines Körper/deiner Psyche wird unwillkürlich sichtbar, während du deine rationale Geschichte laut einem anderen Menschen erzählst. Und auch wie verbunden wir mit diesen emotionalen Markern sind, wird in deiner Erzählung sichtbar. Passt mein Narrativ zu meinen emotionalen Reaktionen beim Erzählen oder gehe ich zu diesen Emotionen in der Erzählung auf Distanz?
In meinem Coachings folge dieser Spur. (1.) Ich fokussiere mich also auf diese emotionale Struktur und lege damit diese zweite, emotionale Ebene unter deiner Erzählung offen.
Und (2.) helfe dir dabei, dich selbst mit deiner emotionalen Struktur besser in Kontakt zu bringen und zu verstehen, wie du diese Geschichte umschreiben und verändern kannst.
Erst dadurch nämlich wird eine neue rationale Geschichte über dich tragfähig. Andernfalls werden dich immer wieder deine alten emotionalen Muster einholen und überwältigen -- ganz gleich, wie sehr du versuchst, etwas anders zu machen.
Mehr dazu gern im persönlichen Gespräch.
Unsere eigenen Verhaltensweisen und Reaktionen sind immer verwoben in einem systemischen Netzwerk. (Die eigene Familie, der Arbeitsplatz etc.)
Wenn ich meine eigenen Verhaltensweisen und meine Reaktionen verstehen will, muss ich den sozialen Rahmen mitdenken. Denn jede Verhaltensweise und Reaktion erfüllt immer eine Funktion in einem System. Was soll mit meinem Verhalten erreicht werden? Welche Bedürfnisse sollen erfüllt werden? Wie steht mein Verhalten in Beziehung zu den Bedürfnissen der Anderen?
Will ich meine eigenen Verhaltensweisen verstehen, ist es also wichtig, das ganze Bezugssystem in den Blick zu nehmen. Erst dadurch zeigt sich oft, wie, wem oder wozu mein Verhalten eigentlich unbewusst dient.
Und es hilft mir zu verstehen, dass ich allein durch Veränderung meines eigenen Verhaltens immer auch Einfluss auf das ganze System nehmen kann. Denn ein System ist in sich immer stabil.
Wir sind es in unserer wissenschaftsorientierten Gesellschaft gewohnt, unsere Welt (und damit auch uns selbst) immer in Kausalzusammenhängen zu denken. (Woher kommt das? Welche Ursache hat das? Wer oder was ist schuld?)
Neurologisch ist das der Zugang zur Welt über die linke Gehirnhälfte. Die ist uns bewusst, und mit der arbeiten wir.
Was weniger gut integriert ist, ist die Arbeit mit unserer rechten Gehirnhälfte, die aber immer auch wirkt. Sie ist uns nur weniger bewusst, weil sie nicht für das Denken zuständig ist. Sondern sie erfasst ganzheitliche Zusammenhänge, Wirkungen, erfasst die Welt in Analogien und spürt mehr, als dass sie begreift.
Dennoch erscheint uns das, was wir auf diese Weise erfassen, nicht weniger evident, als das, was wir logisch (linke Gehirnhälfte), beschreiben und kausal beschreiben, analysieren können.
Bsp: Wir hören Musik und nicht Abfolgen von Einzeltönen, spüren die Stimmung, die die Musik trägt und wir lassen uns davon bewegen. Dennoch kämen wir nie auf die Idee, zu meinen, dass das, was beim Musikhören passiert, weniger echt ist.
Über diese Ebene (die das Denken nicht ersetzen, sondern ergänzen soll) erfassen wir ein grundsätzliches Eingelassen-Sein, Verbunden-Sein in größere Zusammenhänge. Diese Erfahrung nenne ich Spiritualität, die immer schon wirkt.
Wenn wir hiermit arbeiten, erschließen wir uns (ergänzend zur analytischen Ratio) unseren zweiten Zugang zur Welt und können nun bewusst auch damit umgehen.
Das 1:1 Coaching ist kein standardisiertes Programm.
Es orientiert sich an deinem Thema, deiner Frage und deiner individuellen Situation.
Therapien, die in Deutschland über die Krankenkassen abgerechnet werden können, bearbeiten diagnostizierbare Krankheiten. Es muss also eine Krankheit vorliegen, die behandelt werden kann.
Der kassenärztlich abrechnende Therapeut behandelt immer den "Mensch mit Krankheit" (z.B. "Mensch mit Depression", "Mensch mit AD(H)S" oder "Mensch mit Angststörung") und hat dabei den Fokus auf dem Krankheitsbild, das geheilt werden soll. Und das ist gut so!
Wenn du also eine Depression hast oder eine Angststörung oder ein anderes Krankheitsbild, dann ist das genau der richtige Ort, an dem diese Krankheit behandelt werden kann.
Hast du aber keine psychische Krankheit, kann es trotzdem sein, dass du mit dem Verlauf und dem Zustand deines Lebens unzufrieden bist -- oder vielleicht sogar massiv darunter leidest!
Du willst mehr vom Leben, fühlst dich aber gefangen in unsichtbaren Grenzen, die du einfach nicht überwinden kannst. Sei es beruflich, in der Partnerschaft, in deiner Elternschaft oder in deinem Leben generell. Vielleicht erlebst du immer wieder die gleichen Streitmuster, immer die gleichen Sorgen, immer die gleichen Ängste, immer die gleichen Hilflosigkeiten, immer wieder die gleichen negativen Gedanken über dich und dein Leben, oder scheinbar unauflösbare Verstrickungen ... Dann musst du das nicht hinnehmen. Denn es gibt Gründe für diese unsichtbaren Grenzen und Hilflosigkeiten, die durchbrochen werden können!
Dann ist es sinnvoll, dir einen Coach zu suchen, dem du vertraust und der mit dir tiefer gräbt und mit dem du neue Ideen, neue Wege und neue Möglichkeiten in dein Leben holst! -- Das wirst du bei einem Therapeuten nicht finden.
Was auch immer du auf dem Herzen hast, welche Frage, welchen Traum, Wunsch oder welches Bedürfnis -- alles von dir ist willkommen.
Erlebe, wie heilsam es ist, sich nicht verstecken zu müssen, sondern gerade das auszusprechen, wovor du Angst hast, wonach du dich sehnst, was dich wütend macht oder wovor du dich schämst. -- Da ich keinen Kontakt zu deinem Lebensumfeld habe, hat es keine Auswirkungen, wenn du deine intimen Gedanken mit mir teilst. Es ist also sicher, es da sein zu lassen.
Ich werde dich annehmen, genau so, wie du gerade bist.
Die Wege und Lösungen von Anderen sind nicht deine Wege. Deine Entwicklung folgt deinen individuellen Erlebenissen, Erfahrungen und deinem persönlichen Lebensweg.
Nur im gemeinsamen Dialog können wir deinen individuellen Weg erarbeiten.
Ich stelle Fragen und führe dich an Bereiche, die du selbst bisher nicht gesehen oder sogar vermieden hast.
Und nur du kannst sagen, welche Ideen bei dir einen Nerv treffen (weil sie an früheren Erlebnissen andocken), und vor allem, welche Wege du bereit bist zu gehen.
Ich habe Diplom-Pädagogik (für Erwachsenenbildung), Psychologie, Soziologie und Philosophie studiert und eine mehrjährige berufsbegleitende Ausbildung zum Systemischen Coach gemacht.
Ich arbeite seit über 14 Jahren als Coach und Berater auf Basis von fachlichen Konzepten und Methoden, die Menschen wirklich helfen, die Veränderungen zu vollziehen, die sie anstreben.
Meine Arbeit orientiert sich u.a. an folgenden Konzepten:
Polyvagal-Theorie nach Stephen W. Porges
Somatic Experiencing nach Peter A. Levine
Focusing nach Eugene T. Gendlin
Emotionsfokussierte Therapie (EFT) nach Sue Johnson
Bindungstheorie nach John Bowlby und Mary Ainsworth
Radikale Ehrlichkeit nach Brad Blandon
Radikaler Konstruktivismus nach Paul Watzlawick
Erotische Intelligenz nach Jack Morin
Analythische Psychologie nach Carl Gustav Jung
Polarität nach Thorwald Dethlefsen
Psychosomatik nach Rüdiger Dahlke und Thorwald Dethlefsen
Neue Autorität nach Haim Omer
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
Systemische Familienaufstellung
Embodiment aus einer Vielzahl von Theorien
Dyadenarbeit
uvm.
Wir legen die Termine des Coachings gemeinsam fest. Das kann abhängig von deinem (und meinem) Alltag oder dem Thema, das du bearbeiten willst, verschieden sein.
Durch die Video-Calls und die Impuls-Telefonate musst du nicht in eine Praxis oder ein Beratungsbüro fahren, sondern kannst die Coachings von zu Hause aus machen.
Das fördert sogar den Prozess, weil sich deine Umgebung sicher anfühlt.
Das Coaching ersetzt keine Therapie!
Du erklärst mit Teilnahme am Coaching, dass du dadurch keine medizinische Behandlung jeglicher Art (durch einen Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker) aufgrund des Coachings aufgeben oder dadurch ersetzen wirst.
Du arbeitest in gesundheitlicher und rechtlicher Eigenverantwortung. Das bedeutet auch, dass du mich im Coaching über alle wichtigen gesundheitlichen und psychopathologischen Einschränkungen informierst und wir das im Coaching berücksichtigen können.
Im Coaching werden weder pathologische Diagnosen gestellt, noch finden therapeutische Interventionen statt.
Das Coaching hat das Ziel, persönliche Ressourcen zu aktivieren, neue Wege zu erarbeiten, neue Erfahrungsräume zu schaffen und nicht gelebtes Potential zu entfalten. Das bedeutet vor allem, dass wir erarbeiten, wie du nicht mehr aus dem Mangel heraus agierst, sondern wie du lernst, in Fülle und Lust auf die Welt zu leben!
Diese uralte Weisheit beschreibt ein psychologisches Prinzip.
In der Sonnenseite des Lebens können wir das Licht nicht finden. Denn um das Licht zu finden zu können, müssen wir in die Finsternis hinabsteigen. Licht steht hier symbolisch für Heilung.
Etliche Mythen erzählen immer wieder die selbe Geschichte: Ein Unheil geschieht, aber um das Unheil zu bewältigen, muss der Held hinabsteigen in die Finsternis, ins Reich der Toten, in die finstere Höhle, das Labyrinth, ins Schattenreich (wie immer man es nennen will). Dort muss der Held einem Dämon, einem Gespenst, einem Monster, einem Schreckenswesen gegenübertreten, es stellen und überwinden. Und auf diesem Weg, in dieser Konfrontation mit dem Dämon vollzieht der Held eine innere Transformation, und wenn er aus der Finsternis wieder nach oben steigt, hat eine Wandlung stattgefunden. Er hat das Heil gefunden.
Jeder, der einmal eine echte Lebenskrise überwunden hat, wird diesen Mythos kennengelernt haben. Eine Unheil kam über ihn, und in dieser Begegnung hat er den Schrecken gesehen, dem Tod ins Auge geblickt und die finsteren Stunden seines Lebens erlebt. Doch im Nachhinein, wenn der Schrecken überwunden war, stellt man fest, dass sich auf dem Weg eine Wandlung vollzogen hat. Es ist dieselbe Geschichte.
Wenn es gelingt, die Krisen des Lebens, die immer wieder über uns hereinbrechen, als Chance zu sehen, erkennt man, dass dies die Wege zu Heilung sind und dass sie uns einladen, sie zu nutzen.